Warum werden nahtlose Stahlrohre der Sorte A333Gr.6 in der petrochemischen Industrie verwendet?

Nahtloses Stahlrohr A333Gr.6ist ein Kernwerkstoff in der petrochemischen Industrie für Tieftemperaturumgebungen. Seine chemische Zusammensetzung, seine mechanischen Eigenschaften und sein Herstellungsverfahren sind für Tieftemperaturbedingungen optimiert und gewährleisten so einen sicheren Pipelinebetrieb unter extremen Bedingungen.

Zunächst wird der Zusammenhang zwischen der chemischen Zusammensetzung und dem Tieftemperaturverhalten von nahtlosen Stahlrohren der Klasse A333Gr.6 erläutert.
Die chemische Zusammensetzung von nahtlosen Stahlrohren der Marke A333Gr.6 ist auf Tieftemperaturzähigkeit ausgelegt:
Kohlenstoffgehalt ≤0,30 %, die kohlenstoffarme Konstruktion reduziert die Sprödigkeit und verhindert, dass das Material bei niedrigen Temperaturen spröde wird.
Mangan: Gehalt 0,29%-1,06%, verbessert Festigkeit und Zähigkeit und sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Materialfestigkeit und Plastizität.
Silizium: Gehalt ≥0,10 %, unterstützt die Desoxidation und erhöht die Festigkeit, optimiert die innere Struktur des Materials.
Phosphor/Schwefel: Gehalt ≤0,025 %, strenge Begrenzung von Verunreinigungen, um verminderte Zähigkeit und Schweißrisse zu vermeiden.
Legierungselemente wie Nickel, Chrom usw. können hinzugefügt werden, um das Korn weiter zu verfeinern und die Schlagzähigkeit bei niedrigen Temperaturen zu verbessern.
Nachweis der Tieftemperaturzähigkeit: Durch Charpy-Schlagversuche muss die Schlagenergie bei -45℃ den Standardanforderungen entsprechen, um sicherzustellen, dass das Material bei Tieftemperatureinwirkung keinen Sprödbruch erleidet.

Zweitens entsprechen die mechanischen Eigenschaften von nahtlosen Stahlrohren der Güte A333Gr.6 den Anforderungen der petrochemischen Industrie.
Die mechanischen Eigenschaften von nahtlosen Stahlrohren der Marke A333Gr.6 entsprechen direkt den Tieftemperatur-Betriebsbedingungen in der petrochemischen Industrie:
Zugfestigkeit von nahtlosen Stahlrohren der Güte A333Gr.6: 415-655 MPa (einige Normen schreiben ≥415 MPa vor), wodurch sichergestellt wird, dass die Rohrleitung dem Transport von Flüssigkeiten unter hohem Druck standhält.
Die Streckgrenze des nahtlosen Stahlrohrs A333Gr.6 beträgt ≥240 MPa, wodurch sichergestellt wird, dass die Rohrleitung während des Langzeitbetriebs keiner plastischen Verformung unterliegt.
Die Dehnung von nahtlosen Stahlrohren aus A333Gr.6 beträgt ≥30 %, wodurch die hohe plastische Verformbarkeit das Risiko der Versprödung bei niedrigen Temperaturen mindert und eine Anpassung an extreme Umgebungsbedingungen ermöglicht wird.
Typische Anwendungsbereiche für nahtlose Stahlrohre der Güteklasse A333Gr.6:
(1) Transport von verflüssigtem Erdgas (LNG): Hält extrem niedrigen Temperaturen von -162℃ stand, um den sicheren Transport von Erdgas zu Empfangsstationen und Verflüssigungsanlagen zu gewährleisten.
(2) Lagerung und Transport von Chemikalien bei niedrigen Temperaturen: In chemischen Reaktoren und Wärmetauschern widersteht es der Korrosion durch chemische Medien bei niedrigen Temperaturen, um die Kontinuität der Produktion zu gewährleisten.
(3) Polare Öl- und Gasgewinnung: In extremen Umgebungen wie der Arktis und Antarktis dient es als Kernmaterial für Öl- und Gassammel- und Transportpipelines, um Sicherheitsunfälle durch spröden Bruch bei niedrigen Temperaturen zu verhindern.

Drittens, der Herstellungsprozess und die Qualitätskontrolle von nahtlosen Stahlrohren aus A333Gr.6
Der Herstellungsprozess von nahtlosen Stahlrohren der Güteklasse A333Gr.6 folgt strikt der Norm ASTM A333, um die Stabilität der Materialeigenschaften zu gewährleisten:
(1) Stahlherstellungsprozess von nahtlosen Stahlrohren aus A333Gr.6: Die Stahlherstellung erfolgt in Elektroöfen oder Konvertern unter präziser Kontrolle der chemischen Zusammensetzung und Entfernung schädlicher Verunreinigungen wie Phosphor und Schwefel. Durch Legierungsbehandlung wird die Korngröße auf unter 5 Mikrometer verfeinert, wodurch Festigkeit und Zähigkeit verbessert werden.
(2) Formgebungsprozess von nahtlosen Stahlrohren der Güteklasse A333Gr.6:
Warmwalzen: Geeignet für Stahlrohre mit großem Durchmesser und dicken Wänden (z. B. Außendurchmesser 219-530 mm, Wandstärke 20-70 mm) mit gleichmäßiger innerer Struktur.
Kaltziehen: Wird für Stahlrohre mit kleinem Durchmesser und dünner Wandstärke (z. B. Außendurchmesser 10-108 mm, Wandstärke 2,0-13,0 mm) mit einer Oberflächengüte von Ra 3,2 μm und einer Wandstärketoleranz von ±10 % verwendet.
(3) Wärmebehandlungsverfahren für nahtlose Stahlrohre der Güteklasse A333Gr.6:
Normalisieren: Halten bei 900℃-930℃ für 10-20 Minuten, Luftkühlung, um das Korn zu verfeinern und die Festigkeit zu verbessern.
Normalisieren + Anlassen: Anlasstemperatur unterhalb der kritischen Temperatur, Reduzierung der inneren Spannungen und Optimierung der Gesamtleistung.
(4) Qualitätsprüfung von nahtlosen Stahlrohren der Güteklasse A333Gr.6:
Zerstörungsfreie Prüfung: Ultraschallprüfung zur Erkennung innerer Defekte, Wirbelstromprüfung zur Sicherstellung der Oberflächenqualität. Hydrostatische Prüfung: Überprüfung der Druckbeständigkeit; Druck ≥ 1,5-facher Auslegungsdruck.
Tieftemperatur-Schlagprüfung: Prüft die Schlagenergie bei -45℃, um sicherzustellen, dass die Materialzähigkeit den Normen entspricht.


Veröffentlichungsdatum: 20. November 2025